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It's christmas time - it's beerfoodpairing time



Welche Zeit im Jahr eignet sich besser für ein fancy Biermenü als die Weihnachtszeit? Thorsten von altemaennerkochengeilenscheiss und ich haben alle Advents-Sonntage genutzt, Euch unser 4-Gänge-Biermenü auf Instagram vorzustellen. Heute ist der 4. Advent und unser Menü ist vollständig.

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Ein Bier wird zum Essen häufig nur als Durstlöscher verstanden. Dabei kann Bier als Essensbegleiter so viel mehr, vielleicht sogar mehr als Wein. Doch wer hat schon einmal zu einem ganzen Menü eine fundierte Bierempfehlung bekommen? Was bei Wein selbstverständlich ist, scheint bei Bier undenkbar zu sein.


Mit Vorspeise, Zwischengang, Hauptspeise und Dessert, haben wir ein Menü für Euch zusammengestellt, dass sowohl an Weihnachten als auch an Silvester passend wäre. Speichert Euch alle Rezepte ab und probiert es einfach mal aus. Gemeinsam mit unseren Partnern Belgoshop, Beerbelly Cologne, Gott erhalts Bier und Tyrell BraukunstAtelier haben wir tolle Biere zum Menü gefunden. In den Onlineshops findet ihr diese und weitere tolle Biere für Euer Menü.


Vorspeise
Räucherlachs | Gebackene Beete | Ajoblanco | Dill
Boerenerf Kri-Vino
 

Dieses spanisch-belgische Pairing ist der perfekte Einstieg in unser Biermenü. Eine Ajoblanco kann als eine Art Mandel-Gazpacho beschrieben werden. Zusammen mit Räucherlachs, roter Beete sowie der weihnachtlich aromatisierten Gewürzorange harmoniert sie ausgezeichnet mit der Kirsche im belgischen Bier. Mandeln und Orange sind ebenfalls eine klassische weihnachtliche Kombination. Der Dill schlägt zum einen die Brücke zum wenig gehopften Bier. Zum anderen ergänzt er das süßliche Gericht um eine herbale Kräuternote. Der Räucherlachs bringt Fett für die 7% Alkohol mit und gibt dem Pairing die nötige Substanz. Guten Appetit!

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Zwischengang
Aubergine | Rauchpaprika | Ziegenfrischkäse

Lieber Waldi | Waldi for President


Das Hazy Pale Ale aus unserer Heimat Köln ist mit 5,4% Alkohol und zarten Fruchtnoten eher dezent und verlangt daher nach einem leichten Gericht. Ein Zwischengang eignet sich hervorragend und ist hier in der vegetarischen Variante eine gute Überleitung zum Hauptgericht. Der Rauchpaprika bringt neben Rauch auch eine leichte Schärfe, was besonders gut zu den süßlich-fruchtigen Aromen des Pale Ales passt. Die Aubergine und die Ziegenkäsecreme bringen ausreichend Fett für den Alkohol im Bier. Die Ziegenkäsecreme verbindet alles miteinander und schafft Harmonie. Guten Appetit!


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Hauptgang
Entenbrust | Süßkartoffel | Pflaumen-Ingwer-Dip
Stu Mostow | Plum Depths

Schon bei der Erinnerung an dieses Pairing läuft uns wieder das Wasser im Mund zusammen. Dunkle Röstaromen, fruchtige Pflaumen, aromatisches Entenfleisch und 9% ABV sind quasi das perfekte Rezept für einen festlichen Hauptgang. Das Porter braucht einen Partner auf Augenhöhe. Da bietet sich die fettige Ente an. Ente und Frucht passen klassisch sehr gut zusammen und so findet sich die Pflaume nicht nur im Bier, sondern auch im Dip zur Ente. Ingwer gibt scharfe Spitzen, die dem ganzen einen leicht asiatischen Hauch verpassen und die intensiven Aromen des Pairings auflockern. Gebratene Shiitake-Pilze geben zusätzlich umami. Guten Appetit!

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Dessert
Lebkuchen | Tonka-Quark | Sahnekaramell | Kaki | Walnuss-Crumble
Tyrell | Zartbitter-Stout

Für uns ist das Zartbitterstout aus dem neuen Biermenü von Tyrell die absolute Krönung unseres Weihnachtsmenüs. Das Imperial Stout mit Kakaobohnen von Rosacanina aus Berlin hat stolze 10,4% ABV und zeigt sich festlich elegant, wie es typisch für Tyrell ist. Weihnachtlicher Lebkuchen-Brownie mit Dörrpflaume und Mandeln. Sahnekaramell und Kaki schaffen eine geschmackliche Vielfalt. Süße, Säure und Frucht und können es in der Kombination eindeutig mit dieser bierig imperialen Köstlichkeit aufnehmen. Hier spielen so viele klassische Kombinationen gemeinsam am Gaumen. Der Tonka-Quark holt alle Komponenten ab und verbindet alles miteinander. Guten Appetit!

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Grundlagen des Beer-Foodpairings

Für ein gutes Beer-Foodpairing konzentriert man sich zunächst auf die markanten Eigenschaften von Bier und Essen. 

Wie schmeckt und riecht das Bier eigentlich? Und wie sieht es mit dem Essen aus? Wir gehen von 6 sogenannten Schlüsselgeschmäckern aus, die um Alkohol und Fett ergänzt werden. Rund um die Komposition der Schlüsselgeschmäcker entsteht ein gutes Beer-Foodpairing.

Das Periodensystem der Geschmäcker © astridmagbier 2024

Ich finde eine einfache grafische Darstellung immer sehr hilfreich, um komplexe Vorgänge zu visualisieren. Geschmäcker zu identifizieren und zu kombinieren ist genauso einfach wie komplex, je nach Erfahrungswerten und Talent. Unser Periodensystem der Geschmäcker gibt hierbei einen grundlegenden Überblick. Es hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und je nach Quelle und Forschungsstand werden weiter Schlüsselgeschmäcker aufgenommen oder weggelassen. Für das Beer-Foodpairing sind die 6 Schlüsselgeschmäcker sowie Fett und Alkohol von essentieller Wichtigkeit.


1 umami

Kommt aus dem japanischen Raum und umschreibt das, was wir als herzhaft und appetitanregend empfinden.


2 salzig

Für ein rundes Geschmackserlebnis ist Salz unverzichtbar. Selbst in Süßspeisen gehört immer eine Prise Salz. Auch in bestimmten Bieren, wie zum Beispiel der Gose, spielt Salz eine wichtige Rolle.


3 sauer

Durch Säure werden verschlossene Aromen aufgebrochen und sie macht ein Pairing oft erst komplett.


4 scharf

Schärfe macht Gerichte abwechslungsreich und komplex. In Zusammenhang mit Bier ist es besonders interessant in der Kombination mit hopfig fruchtigen Bieren.


5 bitter

Viele empfinden Bitterkeit als unangenehm. Für einen runden Gesamteindruck ist eine gewisse Bitterkeit jedoch durchaus förderlich.


6 süß

Meint nicht nur Zucker sondern alle Formen wie z.B. Fruchtsüße. Diese dockt in der Regel sehr gut an den Duft eines Aromahopfens an.


7 Fett

Ist kein eigener Schlüsselgeschmack, ist aber für die Komposition des Essens mit dem Bier von besonderer Wichtigkeit. Mit steigendem Fettgehalt, muss auch der Alkohol im Bier steigen und umgekehrt.


8 Alkohol

Je nachdem, was zuerst ausgesucht wird. Ein 10% Bier wird man nur schwer mit einem Salat kombinieren können. Hier zählt es, Partner auf Augenhöhe auszuwählen, sonst geht einer von beiden unter.


Das ist Euch alles viel zu komlex und Ihr könnt nicht kochen? Dann kommt einfach zu einem unserer Beer-Foodpairing-Events in Köln. Das nächste Event im neuen Jahr ist am 15. Februar in Nippes. Euch erwartet ein 5-Gänge-Menü mit Bierbegleitung. Geht mit uns gemeinsam auf Entdeckungsreise und schmeckt selbst, was es für einen Unterschied macht, wenn Bier und Essen perfekt harmonieren. Wir freuen uns auf Euch. 

Hier geht es zum Event.


Das Pairing


Geht es nun daran, Essen und Bier zu kombinieren, ist die Verstärkung oder auch Ergänzung die wichtigste der grundlegenden Regeln bei der Kombination von Geschmäckern und Düften. Manche Kompositionen werden besser, wenn man ihre markanten Geschmäcker und Düfte einander verstärken lässt. Wer einmal Tequila mit Tabasco getrunken hat, weiß genau, dass Alkohol Schärfe verstärkt. Und nicht umsonst empfinden wir einen umami Entenbraten mit einer süßlichen Pflaumensoße als besonders intensiv. Hier zählt vor allem die Erfahrung, also einfach ausprobieren und Erfahrungen machen.


Bier und Essen schmecken, wenn es Harmonien gibt. Werden Geschmacksrichtungen in Kontrast zueinander gesetzt, sollte dieses Verhältnis aber als ausgewogen wahrnehmbar sein. Gegen viel Säure hilft Süße nur bis zu einem gewissen Grad. Hier gilt es, die Mitte zu treffen, die wir als harmonisch empfinden. Ein Bier kann man nicht mehr verändern, ein Gericht schon. Daher würden wir immer empfehlen, zunächst das Bier auszuwählen und dann zu schauen, welche Lebensmittel in welcher Zubereitung hierzu passen würden. Tatsächlich ist hierbei nicht die Hauptkomponente (wie z.B. Fleisch oder Fisch) entscheidend, sondern die Art und Weise der Zubereitung:


  • ist es roh?
  • ist es geschmort?
  • hat es Röstaromen?


Auch die anderen Zutaten sind in diese Überlegungen einzubeziehen:


  • was gibt es für ein Soße?
  • wie viel Fett ist enthalten?


Tatsächlich finde ich beim Beer-Foodpairing Gerichte mit viel Gemüse am spannensten. Die vielen unterschiedlichen Aromen lassen sich vielseitig mit verschiedenen Bierstilen kombinieren und geben dem Gericht häufig eine saisonale Note, die sich auch im ausgesuchten Bier widerspiegeln kann. 


Oder wie wäre es direkt mit einem ganzen Kurztrip rund um die Themen Bier, Essen und Genuss? Frederic vom Belgoshop hat für den Mai 2025 eine tolle Reise nach Belgien geplant und es sind noch einige wenige Plätze frei. 

Hier geht es zum Belgoshop.


Bier und Essen werden mir niemals langweilig. Ob zu Hause in Köln oder in verschiedensten Restaurants weltweit. Bier und Essen richtig kombiniert sind einfach überall ein unglaublicher Genuss und tatsächlich sind viele Länder schon viel weiter in diesem Bereich als wir in Deutschland. In Japan bekamen wir in jedem Craftbeer-Taproom leckere Gerichte mit passender Bierempfehlung. In Belgien hat das Kombinieren eine jahrzehntelange Tradition. Und neulich wurden wir in den Niederlanden sogar in einem Sternerestaurant fündig. Deren Bier-Kühlschrank konnte sich wahrlich sehen lassen. Ein Träumchen.


In diesem Sinne...

Cheers & frohe Weihnachten

Eure Astrid

8. September 2024
Ich finde, es gibt wenig schönere Gelegenheiten, sich durch die verschiedenen Bierstile und Brauereien zu probieren. Und das alles ohne durch die ganze Stadt hetzen zu müssen sondern schön gechillt an einem Ort. Die Festivalsaison 2024 ist in vollem Gange und ich habe schon verschiedene Festivals besucht. Die Toer de Geuze rund um Brüssel, die Brauschau in Köln, das Manchester Craftbeer Festival und das Brewda Festival in den Niederlanden. Ganz verschiedene Festivals und jedes auf seine Art einzigartig. Toer de Geuze Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war definitiv die Toer de Geuze. Nur alle 2 Jahre haben die Lambik-Fans weltweit die Gelegenheit, ins Pajottenland nach Belgien zu pilgern und den spontan vergorenen Bieren zu frönen. Viele Brauereien und Stekerijn öffnen ihre Tore und bieten seltene Einblicke in die Produktion und Lagerung dieses besonderen Bierstils. Zum ersten Mal hat der Belgoshop eine Bustour mit Start in Köln organisiert. Das war für uns als Kölner natürlich besonders angenehm und hat in der großen Gruppe viel Spaß gemacht. Auch in 2025 wird der Belgoshop eine besondere Genusstour nach Belgien organisieren. Schaut doch mal vorbei .
30. Mai 2024
Im April war es endlich soweit und wir haben unsere lang erträumte Reise durch Japan gemacht. Für 4 Wochen haben wir die Hauptinsel Honshu und die südlich angrenzende Insel Kyushu erkundet. Viele Menschen meinten vor unserer Reise durch Japan, dass ich mich dann ja auch biertechnisch in Urlaub begeben würde. Der bierstolze Deutsche geht halt immer davon aus, dass er der Bier Nabel der Welt ist. Tatsächlich war Craftbier einer der vielen Gründe, warum ich schon immer nach Japan wollte. Gerade in den letzten Jahren hat sich das Land der aufgehenden Sonne in ein Land der aufsteigenden Mikrobrauereien gewandelt. Das Craftbier-Zentrum des Landes - die Insel Hokkaido und die Stadt Sapporo, haben wir dieses Mal leider nicht geschafft. Zu viele Dinge gibt es zu entdecken und es muss ja auch noch Ziele geben, um einmal wiederzukommen. Dem geneigten Bierliebhaber bleibt auch in Deutschland der gute Ruf des japanischen Craftbiers nicht verborgen. Der Ruf eilt ihm voraus, denn tatsächlich schafft es kaum eine japanische Craft-Brauerei in die deutschen Bottle Shops. So hatte ich gerade mal drei Brauereien gekostet, bevor wir uns auf die Reise machten. Hitachino, Codeo und ein leckeres Yuzu-Bier von Rio-Brewing aus Tokio. Doch was macht japanisches Craftbier aus? Craftbier ist grundsätzlich und auch in Japan bunter und vermeintlich kreativer als die Asahis und Kirins dieser Welt. Japaner sind ihr ganzes Leben umgeben von buntem Marketing, niedlichen Maskottchen und ihren liebsten Animé-Figuren. Außerdem haben die Japaner grundsätzlich eine wesentlich größere Geschmackspalette als der Mitteleuropäer. Wer einmal die fermentierte Sojabohne “Natto” probiert hat, den alle Kinder liebend gern zum Frühstück essen, weiß ungefähr, wovon ich spreche. Da passen die kreativen Designs und die abwechslungsreichen Geschmäcker von Craftbier genau ins Bild. Die Mikrobrauereien in Japan sprechen damit ganz selbstverständlich eine Zielgruppe an, die in Deutschland wirklich schwer zu erreichen ist. Frauen zwischen 30 und 45. Trifft man im deutschen Taproom eher bärtige Nerds, sind es in Tokyo, Kyoto und Yokohama Frauen, die sich im Taproom mit einer Freundin treffen und gepflegt ein schönes West Coast IPA schnabulieren. Hielt ich es am Anfang für Zufall, stellte ich schon nach einigen Tagen fest, dass das ganze System hat. Ebenso spannend ist die Tatsache, dass jede Stadt ihre lokale Mikrobrauerei hat und je nach Größe gibt es mehrere Player. Der Markt und die Nachfrage sind gut entwickelt und so lohnen sich auch größere Investitionen in Brauanlagen und schönes Inventar für einen Taproom in City-Lage. Dies gilt für kleinere Großstädte in Kyushu, genauso wie für Metropolen wie Kyoto, wo man sich quasi die Straßen rauf und runter probieren kann. Die Vielfalt ist unglaublich. Ein Fun Fact zu dieser Bierreise: ich habe selten so viel Altbier vom Fass getrunken wie in den 4 Wochen in Japan. Man muss dabei natürlich im Hinterkopf behalten, dass ich in Köln wohne, wo einem immer noch Prügel droht, sollte man es wagen, ein Altbier zu bestellen. Aber es ist wirklich erstaunlich, wie sehr die Japaner Traditional German Ale (sprich: Alt, Kölsch, Berliner Weisse und Gose) trinken und die Brauer sich austoben. In Ermangelung entsprechender Referenz-Biere sind die Kreationen jedoch häufig weit entfernt vom Original. Aber was solls? So habe ich doch endlich mal ein Kölsch getrunken, das wirklich lecker war ;). Besonders aufgefallen ist mir eine Sache, um die Biersommeliers in Deutschland immer noch kämpfen. Fast jede Brauerei drückt ein Flavour Profile seiner Biere auf die Karte und gibt zusätzlich Anhaltspunkte über den Geschmack des Portfolios, indem es die Biere in ein Geschmacks-Koordinatensystem einordnet. Im japanischen Taproom kommt die Speisekarte ganz selbstverständlich mit der Bierkarte zum Gast. Wer Bier trinken will, muss auch gut essen. Das haben die Japaner sehr gut verstanden und bieten tolle, häufig westlich orientierte Gerichte. Da schlägt mein Foodie-Herz direkt höher: Es gibt fast immer Beer-Foodpairing Empfehlungen in der Karte. Ein Träumchen :). Craftbier in Japan - Mein Fazit 1. Japan hat wesentlich mehr Craftbier Gastronomie als Deutschland 2. Eine wichtige Zielgruppe sind Frauen 3. Fast jede Stadt hat eine lokale Brauerei mit Taproom 4. Die Japaner stehen total auf deutsche Bierstile 5. Flavour-Profile und Beer-Foodpairing Empfehlungen gehören in Japan ganz selbstverständlich auf die Karte Ich habe Euch eine kleine bierige Japan-Rundreise zusammengestellt. Wer wirklich einmal nach Japan fährt, kann sich auch gerne meine Google-Liste Craftbeer in Japan anschauen. Die gibt Orientierung und Anhaltspunkte für Taprooms, Brauereien und Bottleshops. Bierreise durch Japan - meine Top Ten in 10 Locations: Tokio - Die größte Stadt der Welt
von 183:913015624 18. Februar 2024
Bierbrauen ist Männersache - und es zu trinken sowieso? Frauen und Bier? Wie konnte das denn passieren und wie häufig werde ich gefragt, wie ich denn auf diese Idee gekommen bin? Einfach nur gern Bier zu trinken scheint nicht ausreichend zu sein, um Biersommeliére zu werden. Doch sollten diese tägliche Vorurteile unserer Gesellschaft gegenüber biertrinkenden Frauen nicht im Vordergrund dieses Artikels stehen. Sind sie doch das Ergebnis vieler Jahrhunderte männlicher Vorherrschaft in diesem Bereich und mich interessiert viel mehr der Ursprung dieser Misere. Ob die Göttin Kalevatar bei den Finnen, die dem Mann das göttliche Getränk gebracht hat oder die Wikinger, bei denen nur Frauen Bier brauen durften. (1) Von den Ägyptern bis hin zu den Wikingern. Überall waren es Frauen, die Bier brauten. Für religiöse Zeremonien oder als kalorienreiches, hygienisches Getränk für den Alltag. Bereits Hildegard von Bingen hat im 12. Jahrhundert über die positiven Eigenschaften von Hopfen geschrieben und fügte diese wertvolle Zutat ihrem Bierrezept hinzu. (2)
18. November 2023
Noch ein Bierblog in dem es aber nur am Rande um Bier geht. Bier ist der Anlass für so viele gesellige Ereignisse. Bier ist Bestandteil meiner Reisen. Bier passt toll zum Essen - egal ob im Restaurant oder zu Hause. Es gibt unzählige Bierfestivals, die ich sehr gern besuche. Kurz gesagt: Es geht um alles Schöne rund ums Bier. Du bist gespannt? Ich auch ;)
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